Kein Tag steht so sehr für das jahrhundertelange deutsche Ringen um Demokratie wie der 18. März: der Tag der Mainzer Republik 1793, der Revolution von 1848 und der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR im Jahr 1990. Daran wollen wir erinnern. Deshalb feiern wir den 18. März als Tag der Demokratiegeschichte.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erinnert an Menschen, Orte und Momente, die Demokratie möglich gemacht haben. Und daran, dass die Demokratie auch heute unseren Einsatz braucht.
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Prolog im Deutschen Bundestag:
Unmittelbar vor dem 18. März gab es zwei Auftaktveranstaltungen im Deutschen Bundestag:
16. März 2026, 18:00 Uhr. Ausstellungseröffnung mit Podiumsgespräch: „Das Volk ist sich seiner selbst bewusst geworden. Die 10. Volkskammer der DDR“. Eröffnung durch den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Bodo Ramelow. Es diskutieren Dr. Sabine Bergmann-Pohl (Präsidentin der 10. Volkskammer und letztes Staatsoberhaupt der DDR, Bundesministerin a. D. und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft e. V.), Dr. Gregor Gysi (Mitglied der 10. Volkskammer und Mitglied des Deutschen Bundestages) und Markus Meckel (Mitglied der 10. Volkskammer und letzter Außenminister der DDR). Ort: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Mauer-Mahnmal).
17. März 2026, 15:00 Uhr. Öffentliche Diskussion. Forum W: „Demokratie – Geschichte?“. Es diskutieren die Historikerin Sonja Levsen, der Politikwissenschaftler Jens Hacke und der Staatsrechtler Christoph Schönberger. Ort: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Veranstaltungsfoyer).
Ausstellungseröffnung mit Podiumsgespräch: „Das Volk ist sich seiner selbst bewusst geworden. Die 10. Volkskammer der DDR“. Eröffnung durch den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Bodo Ramelow.
Es diskutieren Dr. Sabine Bergmann-Pohl (Präsidentin der 10. Volkskammer und letztes Staatsoberhaupt der DDR, Bundesministerin a. D. und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft e. V.), Dr. Gregor Gysi (Mitglied der 10. Volkskammer und Mitglied des Deutschen Bundestages) und Markus Meckel (Mitglied der 10. Volkskammer und letzter Außenminister der DDR).
Ort: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Mauer-Mahnmal).
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum W“ der Abteilung Außenbeziehungen, Europa und Analyse diskutieren die Historikerin Sonja Levsen (Tübingen), der Politikwissenschaftler Jens Hacke (Hamburg) und der Staatsrechtler Christoph Schönberger (Köln).
Das interdisziplinäre wissenschaftliche Streitgespräch widmet sich der bewegten Vergangenheit und herausfordernden Zukunft dieses Staatsmodells in Deutschland. Ort: Veranstaltungsfoyer des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses (MELH).
Bild: Foto der Veranstaltung im Deutschen Bundestag
1925 steckt Köln mitten im Umbruch: britische Besatzung, Aufbruchstimmung, technische Innovationen – und gleichzeitig Sehnsucht nach Tradition. Erfahren Sie, wie Köln seinen Weg in die Weimarer Republik suchte und Akteure wie Konrad Adenauer Handlungsspielräume kommunaler Selbstverwaltung nutzten. Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv.
Wie thematisieren bildende Künstler/innen Herausforderungen und Krisen der Demokratie? Und inwiefern trägt das Nachdenken über solche Kunstwerke dazu bei, mit aktuellen Krisen umzugehen? Diesen Fragen widmet sich ab 18.03. eine Ausstellung, die kleine Film-Kunstwerke von Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen präsentiert.
Bild: Alexander Becker
Unter dem Titel „Die Zeit war unser größter Gegner“ lädt das Staatsarchiv Hamburg ein zu einem Podiumsgespräch mit den Oberstaatsanwälten a.D. Jochen Kuhlmann und Dr. Udo Löhr über ihre Arbeit in der „Abteilung zur Verfolgung Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen“ bei der Hamburger Staatsanwaltschaft seit den 1970er Jahren. Die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechen durch alliierte bzw. deutsche Gerichtsbarkeit ist ein wesentlicher Teil der Aufarbeitung der NS-Zeit.
Besuchen Sie den Kohl Salon und lernen Sie Helmut Kohl und die Herausforderungen seiner Regierungszeit kennen. Sie erwartet eine Fotografie-Ausstellung mit Arbeiten von Konrad-Rufus-Müller und Barbara Klemm, eine Medienstation, die Ihnen den Menschen und Staatsmann Helmut Kohl vorstellt, und ein filmischer Rückblick auf die 16-jährige Kanzlerschaft. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bild: © Bundesregierung / Wienke
In Deutschland leben wir in einer Demokratie – für uns oft selbstverständlich. Dass sie das nicht ist, zeigt uns sowohl ihre Geschichte als auch unsere Gegenwart. Das LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs lädt dazu ein, in der Ausstellung „Spielräume Demokratie“ grundlegende Prinzipien einer demokratischen Gesellschaft zu erspielen. Dabei gibt es jede Menge Gelegenheit für den Austausch untereinander und mit der Kuratorin der Ausstellung. Kostenfrei. Anmeldung nicht erforderlich.
Das Ludwig Erhard Zentrum (LEZ) lädt zu einer „demokratischen Spurensuche“ durch die Wanderausstellung zur Weimarer Republik und die LEZ-Dauerausstellung ein. Die Führung geht der Frage nach, wie Freiheit, Wohlstand und Demokratie zusammenhängen. Die Errungenschaften und Erfolge der ersten deutschen Demokratie und die Bezugspunkte zur 1949 geschaffenen Bundesrepublik werden dabei ebenso beleuchtet wie die wirtschaftlichen und politischen Krisen der 1920er-Jahre.
Das Ludwig Erhard Zentrum präsentiert zum Tag der Demokratiegeschichte die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. Filme, Ausstellungstafeln und historische Bildquellen beleuchten politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte der ersten deutschen Demokratie. Es lohnt, sich an die Weimarer Republik zu erinnern. Einige der damaligen Probleme sind erstaunlich aktuell und wir können wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
Am 18. März 2026 wird in Brachttal die 7. Demokratiewerkstatt im Main-Kinzig-Kreis gegründet. Zum Auftakt zeigt die vhs der Bildungspartner Main-Kinzig mit der Gemeinde und dem Demokratieforum Brachttal die Ausstellung „Auf dem Weg zur modernen Demokratie“ mit einem Impuls von Dr. Alexandra Kurth (Uni Gießen). DGH Brachttal-Streitberg | 18:00 Uhr | kostenfrei
Vorurteile, diskriminierende und menschenverachtende Sprüche – oftmals als Stammtischparolen bezeichnet – begegnen uns weitaus öfter, als uns lieb und vielleicht auch bewusst ist. Geschichtsrevisionistische Äußerungen und (rechts-) extremistische Anfeindungen treten vermehrt im öffentlichen Diskurs zu Tage. Dazu bieten wir einen interaktiven Workshop mit Tim Tjettmers (VHS Friesland-Wittmund) an.
Foto: Gedenkstätte Esterwegen
Tag der offenen Tür zur Fotoausstellung „Gesichter der Freiheit – Stimmen der Demokratie“: Die Künstlerin ist vor Ort, begrüßt die Besucher*innen persönlich und gibt laminierte Bildmotive mit historischen Szenen (Kaiserreich, 1920er, 20. Jh.) als Kontrastimpuls aus. Entlang der Porträts entstehen Gespräche über Gesten, Körperhaltungen und Erfahrungen – mit der Leitfrage: Was bedeutet Demokratie, und warum ist Freiheit nicht selbstverständlich?
Das Stück „Andersland“ behandelt die Themen Demokratie und Mitbestimmung. Es dient als Einstieg, um mit Kindern über die lokale Demokratiegeschichte zu sprechen. Im historischen Rathaus erfahren sie, dass eine Demokratie wachsen muss und dass sie nur gemeinsam lebendig bleibt. Nach der Aufführung können die Schüler*innen den Großen Rathaussaal kennenlernen und dem Bürgermeister Fragen stellen. Lehrkräfte erhalten Begleitmaterial. Zwei Aufführungen: 10:45 und 12:15 Uhr (c) Stadt Minden
Bei der Veranstaltung des Geschichtsvereins Nierstein e.V. wird sich die Podiumsrunde mit neuen Wegen in Comicform, über das Smartphone und in Schulen befassen. Was ist das Besondere an Cornelia Kandlers Graphic Novel „Anna und die Mainzer Republik“. Auf die Spuren von Demokratie und Freiheit in Nierstein begeben sich Hans-Peter Hexemer und Jochen Werner und zeigen wie „History für Handy“ funktioniert. Interessante neue Projekte im Geschichtsunterricht stellt der Geschichtslehrer Jörg Adrian vor.
Der „Tag der Demokratiegeschichte auf Schloss Schwarzburg“ wird von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, dem Thüringer Landesmuseum Heidecksburg und dem Förderverein Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie e.V. ausgerichtet – mit einem öffentlichen Vortrag von Fr. Dr. Julia Beez zur Märzrevolution 1848 im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt. Im Anschluss können Sie im Hauptgebäude den „Denkort der Demokratie“ und den außerschulischen Lernort besichtigen. Foto: Th. Müller, IBA, 2022.
Schaumburg-Lippe war bis zur Gründung des Landes Niedersachsen 1946 das kleinste deutsche Land, ab 1918 ein Freistaat und ein Bollwerk der Demokratie. Die Sozialdemokratie verfügte über eine absolute Mehrheit im Landtag, die sie für eine personelle Erneuerung der Verwaltung, eine aktive Sozialpolitik und zum Schutz der Republik nutzte. In seinem Buch „Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz“ erzählt Dr. Heiko Holste erstmals dieses Kapitel der Schaumburger Geschichte.
Einen Ort der Demokratiegeschichte live erleben! Der Friedhof der Märzgefallenen wurde von den Aufständischen der Berliner Märzrevolution für die gefallenen Barrikadenkämpfer:innen geschaffen. Seit 1848 finden an diesem einzigartigen Ort Gedenkfeiern statt, werden Freiheits- und Menschenrechte eingefordert und der gefallenen Revolutionär:innen gedacht.
Zwei Termine: 12 Uhr und 15 Uhr
Der Thüringer Landtag steht mit seinen Gebäuden aus drei verschiedenen Epochen sinnbildlich für einen Prozess, der nach den Erfahrungen zweier Diktaturen im heutigen demokratischen Selbstverständnis unserer Verfassung mündete und weiter fortgeschrieben wird. Als einer von 16 Thüringer „Orten der Demokratiegeschichte“ beteiligt er sich mit verschiedenen Aktionen an dem Gedenktag, unter anderem:
18. bis 30. März: Freiluftausstellung zu Orten der Demokratiegeschichte auf dem Hochhausvorplatz (Johann-Sebastian-Bach-Straße)
Gab es schon bei den Wikingern demokratische Strukturen? War die Schleswiger Ständeversammlung demokratisch? Wie ist unsere heutige Demokratie entstanden? Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte Schleswigs. Bei einer Führung durch die Dauerausstellung des Stadtmuseums Schleswig zeigen wir Ihnen, wie eng die Geschichte der Stadt mit der Geschichte der Demokratie verbunden ist.
Hier finden Sie Bilder von Veranstaltungen rund um den Tag der Demokratiegeschichte 2026.
Wir danken allen, die eine Veranstaltung besucht, veranstaltet, organisiert oder unterstützt haben!
Robert Blum, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung 1848
Der 18. März ist ein bedeutendes Datum der deutschen Demokratiegeschichte. Am 18. März 1793 erklärt der rheinisch-deutsche Nationalkonvent die Volkssouveränität und gründet somit die Mainzer Republik, ein frühes Beispiel teil-demokratischer, parlamentarischer Selbstverwaltung. 55 Jahre später, am 18. März 1848, führen Barrikadenkämpfe in Berlin zur Märzrevolution in Preußen. Damit erreicht der Kampf um politische Mitbestimmung einen ersten Höhepunkt. Am 18. März 1920 scheitert nach einem reichsweiten Generalstreik der Kapp-Putsch gegen die junge Weimarer Republik endgültig. Der 18. März 1990 markiert im Zuge der Friedlichen Revolution die erste und einzige freie Wahl zur Volkskammer der DDR. Der 18. März eignet sich daher wohl wie kein anderer Tag, um an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland zu erinnern.
Am 18. März 1793 erklärt der rheinisch-deutsche Nationalkonvent die Volkssouveränität und begründete die „Mainzer Republik“. Die Mainzer Republik ist ein frühes Beispiel teil-demokratischer, parlamentarischer Selbstverwaltung. 126 Städte und Gemeinden links des Rheins und südlich der Nahe entsandten insgesamt 128 Abgeordnete in den Konvent. Unter französischem Schutz existierte die Mainzer Republik bis Juli 1793 auf dem linksrheinischen Gebiet.
Das Jahr 1848 ist ein Jahr der revolutionären Erhebungen in Europa. Nachdem das französische Volk im Februar aufsteht und zum zweiten Mal die Republik ausruft, springt der revolutionäre Funke im März auf Ungarn, Italien und Deutschland über. Am 18. März kommt es in Mailand zum „Fünf-Tage-Aufstand“, parallel in Berlin zu Barrikadenkämpfen mit 270 Toten, darunter auch Frauen und Kinder. Am 22. März werden die „Märzgefallenen“ unter größter Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. König Friedrich Wilhelm IV. verneigt sich vor den Toten, beruft liberale Politiker in seine Regierung und verspricht, sich für die Einheit Deutschlands einzusetzen.
Am 18. März 1990 wird zum letzten Mal die Volkskammer der DDR gewählt. Diese Wahl ist zugleich die erste und einzige freie Wahl zur Volkskammer, die bis dahin nur zur Absicherung der Vorherrschaft der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) diente. Die Wahlbeteiligung betrug 93,4 %. Sieger war das Wahlbündnis „Allianz für Deutschland“, bestehend aus der ehemaligen Blockpartei CDU, der neu gegründeten Deutschen Sozialen Union (DSU) und dem Demokratischen Aufbruch (DA). Die friedliche Revolution hatte gesiegt, die Diktatur war beendet, der Weg zur Einheit in Freiheit stand offen.
Demokratiegeschichte ist ein Prozess, der voller Konflikte und Widersprüche steckt. Die deutsche Demokratiegeschichte ist dabei eng verwoben mit der europäischen und weltweiten Geschichte der Demokratie. Ein gemeinsames geschichtliches Bewusstsein trägt zur Identitätsbildung bei und kann ein verbindendes Element einer pluralen, offenen Gesellschaft sein.
Wer weiß, was war und die Geschichte kennt, kann die Zukunft erfolgreich aktiv mitgestalten. Denn Erfolge und Misserfolge vergangener Generationen zeigen uns immer wieder, was es bedeutet, für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit einzustehen. Historische Vorbilder führen vor Augen, dass jede und jeder Einzelne etwas bewegen kann. Zugleich enthält unsere Demokratiegeschichte den Auftrag zu einer schonungslosen Auseinandersetzung mit der stets mehrdeutigen Vergangenheit.
Wer weiß, was war, kann Zukunft besser mitgestalten. Mit dem Tag der Demokratiegeschichte gibt es erstmals einen bundesweiten Aktionstag für die Geschichte unserer Demokratie. Ereignisse und Prozesse unserer Freiheits-, Verfassungs- und Parlamentsgeschichte sind von hoher erinnerungspolitischer Bedeutung. Gerade in Zeiten, in denen unsere freiheitliche Demokratie Zweifeln und Gefährdungen ausgesetzt ist, bilden sie eine wichtige Orientierung für unser gesellschaftliches und politisches Zusammenleben.
Der Tag wendet sich an alle Menschen, die in Deutschland leben und denen freiheitliche Demokratie etwas bedeutet. Menschen, die Anteil nehmen, sich einbringen und beteiligen. Menschen, die besser verstehen wollen, woher die Demokratie des Grundgesetzes kommt und worauf sie sich historisch gründet.
Der Tag der Demokratiegeschichte ist der 18. März. Im Jahr 2027 fällt dieser Tag auf einen Donnerstag. Der Aktionszeitraum schließt das darauffolgende Wochenende mit ein. Veranstaltungen zum Tag der der Demokratiegeschichte gibt es also von Donnerstag, dem 18. März bis Sonntag, den 21. März.
Veranstaltungen zum Tag der Demokratiegeschichte finden an vielen Orten statt: An historischen Orten der Demokratiegeschichte wie dem Hambacher Schloss, dem Berliner Friedhof der Märzgefallenen oder der Frankfurter Paulskirche, aber auch in Parlamenten, Rathäusern, Stadt- und Staatsarchiven, Museen, Bibliotheken, Theatern, auf Markt- und Stadtplätzen, in Schulen, Jugendzentren, in Gasthäusern, Dorfgemeinschaftshäusern und Vereinsheimen.
Rund um den Tag der Demokratiegeschichte gibt es vieles zu entdecken: Führungen, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Diskussionen, Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Erzählcafés, Theater, Filme, Konzerte und künstlerische Aktionen. Die Angebote richten sich an eine breite Öffentlichkeit, für jeden ist etwas dabei. Spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien sind besonders gekennzeichnet.
Ja, kommen Sie und seien Sie dabei! Die meisten Veranstaltungen sind frei zugänglich. Bei einzelnen Veranstaltungen ist die Zahl der Plätze allerdings begrenzt. Die Mailadresse, unter der Sie sich jeweils anmelden können, finden Sie auf dieser Seite im Veranstaltungsverzeichnis.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist in den allermeisten Fällen kostenfrei. Wenn ausnahmsweise Eintritt erhoben wird, weisen wir in den Veranstaltungsbeschreibungen darauf hin.
Für den Tag der Demokratiegeschichte 2027 können Sie ab dem 1. September 2026 Veranstaltungen anmelden – per E-Mail an: kontakt(at)tdg2027.de.
Ab diesem Tag können auch Anträge auf Förderung von Veranstaltungen gestellt werden. Der Antragszeitraum für die Förderung endet am 1. November 2026. Für Veranstaltungen, die keine finanzielle Förderung durch die Stiftung benötigen, bitten wir um Anmeldung bis zum 31. Januar 2027.
2027 können Sie als Veranstalter teilnehmen, wenn Sie Ihre Veranstaltung per E-Mail unter kontakt(at)tdg2027.de im Voraus anmelden. Die Anmeldung von Veranstaltungen ist online bis zum 31. Januar 2027 (23,59 Uhr) möglich. Das Anmeldeformular finden Sie im Bereich „Für Veranstaltende“ auf dieser Seite.
Gemeinnützige juristische Personen können bei Bedarf eine Mikroförderung von bis zu 1.500€ durch die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte beantragen. Nutzen Sie dazu die zusätzlichen Blätter („Förderung“ und „Finanzierungsplan“) im Anmeldeformular. Achtung: Anträge auf Förderung müssen bereits bis zum 01. November 2026 (23:59 Uhr) eingesandt werden.
Die Veranstaltung sollte öffentlich zugänglich sein und sich gezielt mit der Geschichte der Demokratie in Deutschland auseinandersetzen. Das geht besonders gut bei Veranstaltungen, die sich auf konkrete Orte der Demokratiegeschichte beziehen oder auf Personen, die für uns heute noch oder wieder Vorbild, Inspiration und Ermutigung sein können. Die Veranstaltung sollte dazu einladen, gemeinsam über unsere Demokratie, ihre Voraussetzungen und Perspektiven nachzudenken, gemeinsam Demokratie zu feiern, aber auch zu ihrer Stärkung und Verteidigung ermutigen.
Antragsberechtigt sind ausschließlich gemeinnützige juristische Personen des privaten sowie juristische Personen öffentlichen Rechts jeweils mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind nicht antragsberechtigt. Sie können aber als Kooperationspartner an Projekten teilnehmen oder über ihre Fördervereine Anträge einreichen.
Mein Projekt muss inhaltlich förderwürdig sein, d.h. sich auf Demokratiegeschichte fokussieren und im Aktionszeitraum vom 18. bis 21. März 2027 stattfinden. Die Veranstaltung soll öffentlich bekannt gemacht und kostenlos zugänglich sein. Der Finanzierungsplan muss zur Projektbeschreibung passen. Die Ausgaben für das Projekt müssen nachvollziehbar und wirtschaftlich sein. Allgemeine Hinweise finden Sie in den Fördergrundsätzen der Stiftung.
Das Formular finden Sie hier. Bei Fragen zum inhaltlichen Teil wenden Sie sich bitte an Kontakt@tdg2027.de. Bei Fragen zum finanziellen Teil wenden Sie sich bitte an Rechnungseingang.SODG@dnb.de.
Wir prüfen Ihren Förderantrag inhaltlich und rechnerisch. Bei Klärungsbedarf kommen wir mit Rückfragen zum Antrag und zum Finanzierungsplan auf Sie zu. Wenn wir Ihr Projekt fördern können, erhalten Sie sobald wie möglich einen Zuwendungsbescheid von uns.
Die Einreichungsfrist für Förderanträge ist bis zum 1. November 2026, 23:59 Uhr.
Der Bewilligungszeitraum für die Durchführung des Projekts beginnt am 1. Januar 2027 und endet am 31. März 2027.
Der Mittelabruf ist der Weg, über den Sie die bewilligten Fördermittel von der Stiftung erhalten. Der Mittelabruf erfolgt in wenigen Schritten:
Wichtig: Der Mittelabruf muss innerhalb der Projektlaufzeit eingereicht werden. Den Zeitpunkt des Mittelabrufs können Sie innerhalb der Projektlaufzeit grundsätzlich flexibel wählen.
Nach Eingang der Mittel auf Ihrem Konto gilt eine 6-Wochen-Frist: Die abgerufenen Mittel müssen innerhalb von sechs Wochen nach Kontoeingang ausgegeben werden. Nicht fristgerecht verausgabte Mittel können zu Zinsen führen.
Der Verwendungsnachweis besteht aus zwei Teilen:
Sachbericht: Beschreiben Sie, wie das geförderte Projekt durchgeführt wurde und welche Ergebnisse erzielt wurden.
Zahlenmäßiger Verwendungsnachweis: Stellen Sie die bewilligten und tatsächlich entstandenen Ausgaben gegenüber.
Für beide Teile stellt die Stiftung entsprechende Vorlagen zur Verfügung.
Da es sich um eine Festbetragsfinanzierung handelt, müssen Belegliste, Einzelbelege und Verträge grundsätzlich nicht mit dem Verwendungsnachweis eingereicht werden. Diese sind nur im Rahmen einer vertieften Prüfung auf Rückfrage der Stiftung vorzulegen.
Wichtig: Die tatsächlichen Gesamtausgaben müssen mindestens die Höhe der von der Stiftung bewilligten Förderung erreichen. Ist dies nicht der Fall, sind die nicht zweckentsprechend verwendeten Fördermittel zurückzuzahlen.
Änderungen gegenüber dem bewilligten Projekt müssen der Stiftung unverzüglich mitgeteilt werden.
Je nach Art und Umfang der Änderung kann eine vorherige Zustimmung der Stiftung erforderlich sein. Dies betrifft insbesondere wesentliche Änderungen des Projekts, des Finanzierungsplans oder des Bewilligungszeitraums.
Wichtig: Nehmen Sie wesentliche Änderungen nicht eigenständig vor, sondern stimmen Sie diese vorher mit der Stiftung ab.
Eine wesentliche Änderung liegt beispielsweise vor, wenn die tatsächlichen Projektkosten deutlich niedriger ausfallen als geplant.
Der nächste Tag der Demokratiegeschichte ist der 18. März 2027.
Der Tag der Demokratiegeschichte findet jährlich statt –
am 18. März und dem darauf folgenden Wochenende.
Bis zum 31. Januar 2027 (23:59 Uhr) können Sie Ihre Veranstaltung anmelden. Nutzen Sie dazu das unten bereitgestellte Anmeldeformular (blau unterlegte Eingabefelder im Formular).
Gemeinnützige juristische Personen können außerdem bei Bedarf eine Mikroförderung von bis zu 1.500€ beantragen. Nutzen Sie dazu im unten bereitgestellten Anmeldeformular die zusätzlichen Blätter „Förderung“ und „Finanzierungsplan“ (grün unterlegte Eingabefelder im Formular). Die Anmeldefrist für Förderanträge endet am 01. November 2026, 23:59 Uhr.
Sie möchten sich beteiligen, wissen aber noch nicht genau, wie? Sie haben Rückfragen? Senden Sie uns eine Mail, wir beraten Sie gern!
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