Ausstellungseröffnung mit Podiumsgespräch: „Das Volk ist sich seiner selbst bewusst geworden. Die 10. Volkskammer der DDR“. Eröffnung durch den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Bodo Ramelow.
Es diskutieren Dr. Sabine Bergmann-Pohl (Präsidentin der 10. Volkskammer und letztes Staatsoberhaupt der DDR, Bundesministerin a. D. und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft e. V.), Dr. Gregor Gysi (Mitglied der 10. Volkskammer und Mitglied des Deutschen Bundestages) und Markus Meckel (Mitglied der 10. Volkskammer und letzter Außenminister der DDR).
Ort: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Mauer-Mahnmal).
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum W“ der Abteilung Außenbeziehungen, Europa und Analyse diskutieren die Historikerin Sonja Levsen (Tübingen), der Politikwissenschaftler Jens Hacke (Hamburg) und der Staatsrechtler Christoph Schönberger (Köln).
Das interdisziplinäre wissenschaftliche Streitgespräch widmet sich der bewegten Vergangenheit und herausfordernden Zukunft dieses Staatsmodells in Deutschland. Ort: Veranstaltungsfoyer des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses (MELH).
Bild: Foto der Veranstaltung im Deutschen Bundestag
1925 steckt Köln mitten im Umbruch: britische Besatzung, Aufbruchstimmung, technische Innovationen – und gleichzeitig Sehnsucht nach Tradition. Erfahren Sie, wie Köln seinen Weg in die Weimarer Republik suchte und Akteure wie Konrad Adenauer Handlungsspielräume kommunaler Selbstverwaltung nutzten. Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv.
Wie thematisieren bildende Künstler/innen Herausforderungen und Krisen der Demokratie? Und inwiefern trägt das Nachdenken über solche Kunstwerke dazu bei, mit aktuellen Krisen umzugehen? Diesen Fragen widmet sich ab 18.03. eine Ausstellung, die kleine Film-Kunstwerke von Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen präsentiert.
Bild: Alexander Becker
Unter dem Titel „Die Zeit war unser größter Gegner“ lädt das Staatsarchiv Hamburg ein zu einem Podiumsgespräch mit den Oberstaatsanwälten a.D. Jochen Kuhlmann und Dr. Udo Löhr über ihre Arbeit in der „Abteilung zur Verfolgung Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen“ bei der Hamburger Staatsanwaltschaft seit den 1970er Jahren. Die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechen durch alliierte bzw. deutsche Gerichtsbarkeit ist ein wesentlicher Teil der Aufarbeitung der NS-Zeit.
Besuchen Sie den Kohl Salon und lernen Sie Helmut Kohl und die Herausforderungen seiner Regierungszeit kennen. Sie erwartet eine Fotografie-Ausstellung mit Arbeiten von Konrad-Rufus-Müller und Barbara Klemm, eine Medienstation, die Ihnen den Menschen und Staatsmann Helmut Kohl vorstellt, und ein filmischer Rückblick auf die 16-jährige Kanzlerschaft. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bild: © Bundesregierung / Wienke
In Deutschland leben wir in einer Demokratie – für uns oft selbstverständlich. Dass sie das nicht ist, zeigt uns sowohl ihre Geschichte als auch unsere Gegenwart. Das LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs lädt dazu ein, in der Ausstellung „Spielräume Demokratie“ grundlegende Prinzipien einer demokratischen Gesellschaft zu erspielen. Dabei gibt es jede Menge Gelegenheit für den Austausch untereinander und mit der Kuratorin der Ausstellung. Kostenfrei. Anmeldung nicht erforderlich.
Das Ludwig Erhard Zentrum (LEZ) lädt zu einer „demokratischen Spurensuche“ durch die Wanderausstellung zur Weimarer Republik und die LEZ-Dauerausstellung ein. Die Führung geht der Frage nach, wie Freiheit, Wohlstand und Demokratie zusammenhängen. Die Errungenschaften und Erfolge der ersten deutschen Demokratie und die Bezugspunkte zur 1949 geschaffenen Bundesrepublik werden dabei ebenso beleuchtet wie die wirtschaftlichen und politischen Krisen der 1920er-Jahre.
Das Ludwig Erhard Zentrum präsentiert zum Tag der Demokratiegeschichte die Wanderausstellung des Vereins Weimarer Republik e.V. Filme, Ausstellungstafeln und historische Bildquellen beleuchten politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte der ersten deutschen Demokratie. Es lohnt, sich an die Weimarer Republik zu erinnern. Einige der damaligen Probleme sind erstaunlich aktuell und wir können wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
Am 18. März 2026 wird in Brachttal die 7. Demokratiewerkstatt im Main-Kinzig-Kreis gegründet. Zum Auftakt zeigt die vhs der Bildungspartner Main-Kinzig mit der Gemeinde und dem Demokratieforum Brachttal die Ausstellung „Auf dem Weg zur modernen Demokratie“ mit einem Impuls von Dr. Alexandra Kurth (Uni Gießen). DGH Brachttal-Streitberg | 18:00 Uhr | kostenfrei
Vorurteile, diskriminierende und menschenverachtende Sprüche – oftmals als Stammtischparolen bezeichnet – begegnen uns weitaus öfter, als uns lieb und vielleicht auch bewusst ist. Geschichtsrevisionistische Äußerungen und (rechts-) extremistische Anfeindungen treten vermehrt im öffentlichen Diskurs zu Tage. Dazu bieten wir einen interaktiven Workshop mit Tim Tjettmers (VHS Friesland-Wittmund) an.
Foto: Gedenkstätte Esterwegen
Vielleicht ist es kein Zufall, dass der Frühling und die deutsche Demokratiegeschichte kalendarisch so eng beieinanderliegen. Wenn wir auf den März 2026 zurückblicken, sehen wir mehr als nur eine Aneinanderreihung von Gedenkveranstaltungen. Wir sehen ein Land, das begonnen hat, seine eigenen Freiheitserzählungen mit neuem Stolz und kritischer Wachsamkeit zugleich zu lesen. Zum ersten Mal wurde der 18. März bundesweit als Tag der Demokratiegeschichte begangen. Ein Datum, das wie kaum ein anderes die Brüche und Aufbrüche unserer Nation symbolisiert: Von den mutigen Parlamentariern der Mainzer Republik 1793 über die Barrikadenkämpfer von 1848 bis hin zu jenen Ostdeutschen, die 1990 in der ersten freien Volkskammerwahl den Weg zur Einheit ebneten.
Der Tag der Demokratiegeschichte ist ein bundesweites Veranstaltungsformat, das die Geschichte der deutschen Demokratie erlebbar macht – durch Ausstellungen, Vorträge, Workshops und mehr.
Die Veranstaltungen richten sich an alle Interessierten – Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrende sowie die breite Öffentlichkeit. Der Eintritt ist bei den meisten Veranstaltungen kostenlos.
Die Veranstaltungen des Jahres 2026 fanden an verschiedenen Orten in ganz Deutschland statt – in Museen, Bibliotheken, Schulen und öffentlichen Plätzen.
Die Anmeldung für künftige Veranstaltungen erfolgt über die jeweiligen Veranstaltungsseiten auf dieser Website. Alternativ können Sie sich für unseren Newsletter anmelden, um keine Neuigkeiten zu verpassen.